Der Jainismus – Eine Religion ohne Kastenwesen

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@ Matthias Jäger/ pixelio.de

Etwa 7 Millionen Menschen in Indien gehören dem Jainimus an. Die Hindus sehen die Religion als Teil und Abspaltung des Hinduismus an. Die Jains selbst widersprechen dem, da sie in vielen Punkten grundlegend andere Ansichten verfolgen. So lehnen sie  das hinduistische Kastensystem ab. Weiterhin sind Frauen und Männer gleichgestellt. Um zur Erleuchtung zu gelangen, muss ein Jain als Mönch oder Nonne der Gesellschaft Gutes tun und alle weltlichen Leidenschaften wie beispielsweise Reichtum, hinter sich lassen. Der gravierendste Unterschied zum Hinduismus ist, dass Jains nicht an Götter glauben, sondern an erleuchtete Propheten, die Tirthankaras (Wegbereiter), welche die Grundsätze der Religion nachhaltig geprägt haben.

Die 5 Grundsätze des Jainismus

  1. Gebot der absoluten Gewaltlosigkeit: Jains ist es gegenüber allen Lebewesen, so weit wie möglich auch Pflanzen, untersagt Gewalt anzuwenden. Darin ist auch ihr absoluter Verzicht auf Fleisch begründet.
  2. Gebot des Nichtstehlens
  3. Gebot des Nichtlügens
  4. Gebot der Gleichgültigkeit gegenüber materiellem Besitz
  5. Keuschheit

Hier noch einige interessante Bücher zum Thema:

Symbolik des Hinduismus und des Jainismus: Tafelband    Wegbereiter des Friedens: Die lebendigen Philosophien der Bishnois und Jains    Karma – die Gebrauchsanleitung: … damit das Schicksal macht, was Sie wollen

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