Der beste Tee der Welt kommt aus Indien

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Vor ca. 200 Jahren begannen die Engländer Tee in Indien zu kultivieren. Seither hat sich Indien mit zum größten Teeexporteur der Welt entwickelt. Verschiedenste Teesorten werden vor allem im Nordosten über den Osten bis in den Süden angebaut. Eine Besichtigung der verschiedenen Anbaugebiete ist in jedem Fall empfehlenswert. Die Teegebiete sind noch heute durch Schmalspur-Eisenbahnen miteinander verbunden, mit der sich eine  Tee-Reise durch Indien anbietet. Im Nordosten liegen die bekanntesten Teegebiete Darjeeling, Sikkim und Assa. Im Süden Indiens liegen die Teegebiete um die Nilgiri-Hills, Muldi und Singampatti.

Darjeeling

Die Teesorte Darjeeling ist nach dem Gebiet Darjeeling benannt, in dem sie angebaut wird. Dieses liegt im Vorland des mächtigen Himalaya-Gebirges, auf etwa 1500 bis 200 Metern Höhe. Im Hochtal Darjeelings sprießen die Teepflanzen in sattem Grün auf 73 Plantagen in die Höhe. Geerntete wird der Tee vier mal jährlich. Das hat zur Folge, dass auch die Farbe und das Aroma des Darjeelings variieren. Wird der Schwarztee Mitte März oder April geerntet, besticht er durch ein duftig-leichtes Aroma und eine orange Farbe. Je später der Tee geerntet wird, desto mehr gewinnt er beim Aufguss an roter Farbe und desto geschmacksintensiver und vollmundiger wird er. Das Teeanbau-Gebiet Darjeeling ist das weltweit bekannteste.

Sikkim

Das Teegebiet und gleichzeitig der Bundessstaat Sikkim liegt direkt neben dem Gebiet Darjeeling, im Dreieck China, Nepal, Butan, also ebenfalls sehr hoch. Diese Teesorte wird auf nur einer Plantagen kultiviert. Das macht Sikkim Tee zu etwas ganz Besonderem, denn Massenproduktion ist auf nur einer Plantage nicht möglich. Hier wird noch alles per Hand gemacht, vom Ernten bis hin zur Verpackung. Die Teepflanze ist zart und entwickelt ein individuell kräftig-nussiges Aroma.

Assam – der Garten Eden Indiens

Das größte zusammenhängenden Teeanbau-Gebiet der Welt ist das Gebiet Assam. Dieses Gebiet liegt in einer mäßig hohen Ebene im Nordosten Indiens und erstreckt sich über 600 Kilometer entlang des Flusses Brahmaputra. Das Gebiet ist sehr grün und eine der fruchtbarsten Regionen auf dem gesamten Subkontinent Indien. Ein Garten Eden. Das liegt am tropisch feuchten Klima, was die Region, vor allem durch den Monsun, prägt. Assamtee ist ein sehr dunkler Tee. Er trägt in seinem Geschmack die Kraft und die Fülle der Natur und des Klimas des Assamgebiets mit sich. Er schmeckt kräftig, herb und würzig und er ist die weltweit am meisten getrunkene Teesorte. In England wird er bevorzugt mit Milch getrunken.

Nilgiri

Die bekanntesten Teegärten für die Teesorte Nilgiri sind Ooty (Ootacamund) und Conoor. Sie liegenim Staat Tamil Nadu im Südwesten Indiens. Der Nilgiri-Tee der Blauen Berge besticht durch seine feine und duftende Note.

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Mudras

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Handgesten, die Bände sprechen

Gertrud Hirschi: Mudras

Im Bollywood-Tanz stimmen die poetischen Liedtexte genau mit den ausgeführten Bewegungen überein. Die einzelnen Hand- und Gesichtsgesten können ganze Sätze und Gedichte ausdrücken. Für die bildliche Unterstützung von Leid, Wut, Liebe, Freude und Trauer werden diese, sogenannten Mudras, verwendet.

Die 45 komplizierten, eleganten Handgesten werden über Jahre trainiert und ihre Bedeutung erlernt. 28 Mudras werden mit einer Hand (Aasanyukta) und 17 mit beiden Händen (Sawyakta) ausgeführt. Die normale Handgeste wird dann zu einer Mudra, wenn sie etwas Bestimmtes ausdrückt und es versinnbildlicht. Durch ihren erklärenden, vertiefenden Charakter werden sie nicht nur im Tanz, sondern auch in der Religion und in Ritualen verwendet. Mudra bedeutet so viel wie Siegel, das Freude bringt.

Den Mudras wird auch eine Heilwirkung zugesprochen. Diese Art Handyoga soll helfen die fünf Elemente Wasser, Luft, Feuer, Erde, Kosmos wieder ins Gleichgewicht zu bringen, also auch unseren Körper, die Seele und den Geist. Hintergrund ist, dass die indische Philosophie glaubt, dass die Welt und alles in der Welt sich in fünf Teile teilt. Diese Elemente spiegeln sich in den fünf Fingern unserer Hand wieder. Der kleine Finger ist das Wasser, der Ringfinger die Erde, der Mittelfinger stellt den Kosmos dar, der Zeigefinder den Wind und der Daumen steht für das Feuer.

Eine Liste von Mudras, wie man sie formt und was sie bedeuten, findest du hier.
Die Schweizerin Gertrud Hirschi hat ebenfalls ein sehr gutes Buch zu den Mudras mit Übungen und Erklärungen herausgebracht: Mudras – Erfolg, Kreativität, Wohlbefinden.

Mudras für Körper, Geist und Seele. Karten: “Yoga mit dem kleinen Finger”    Gesundheit in unseren Händen: Mudras – die Kommunikation mit unserer Lebenskraft    Chakra-Mudra-Karten: Spirituelle Energie im Alltag nutzen

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