Internationale berufliche Ausbildung mit iMOVE

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Deutschland und die Welt. Was im Privatleben als typisch deutsche Tugenden den Rest der Welt nervt, verletzt und abturnt, ist im Berufsleben sehr gefragt. Man mag uns. Also die Produkte, die wir in pingeliger Genauigkeit, stets pflichtbewusst und überpünktlich, zu einer herausragenden Qualität gebracht haben. Qualität- made in Germany– kommt gut an. Auch auf dem Bildungsmarkt genießt die Bildung aus Deutschland hohes Ansehen.

Prima, dachte sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung und setzte die Initiative iMOVE – Training made in Germany in die Welt. Diese soll internationale Kooperationen zwischen Unternehmen und Fachkräften schaffen. Ziel ist es deutsche Angebote und Anbieter der beruflichen Aus- und Weiterbildung für den internationalen Wettbewerb fit zu machen und verstärkt auf dem internationalen Weiterbildungsmarkt zu positionieren.

Trifft sich gut. Denn die Initiative unterstützt zwei hungrige Mäuler. Auf der einen Seite ist der Bildungsmarkt, in dem viele Ausländer, eine Ausbildung oder Fortbildung in Deutschland anstreben. Auf der anderen Seite sind die deutschen Unternehmen, die im Ausland produzieren wollen und deshalb nach gut ausgebildeten ausländischen Fachkräften, die die deutsche Arbeitsweise und Qualität wahren, suchen.

iMOVE unterstützt die deutschen Unternehmen bei bei der Vorbereitung und Realisierung ihres Engagements im Ausland dabei mit zahlreichen Serviceleistungen. So hilft die Initiative beispielsweise sich an Messen im Ausland zu beteiligen, Delegationsreisen zu organisieren oder gibt Workshops und Seminare.

In Kooperation mit Indien wird über iMOVE wird der Austausch von Studenten und Wissenschaftlern über den DAAD, die Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Weiterhin werden gemeinsame Forschungsprojekte unterstützt und “Mobilitätsprojekte” zur Anbahnung und Vorbereitung gemeinsamer Forschungsprojekte.

Wie wird gefördert?

Es werden jährlich Aufenthalte bzw. Reisen von jeweils etwa 75 indischen und deutschen Wissenschaftlern und Ingenieuren an Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Partnerlandes unterstützt, zusätzlich werden etwa 15 Einzelreisen und 2-4 bilateral finanzierte Workshops pro Jahr durchgeführt.

Schwerpunkte der Kooperation: 

Biotechnologie,Gesundheitsforschung,Informationstechnologie,Umweltforschung,
Nachhaltigkeitsforschung, Materialforschung, Weltraumforschung, -technik und
Weltraumanwendungen,
Produktionstechnologie, Katastrophen- und Sicherheitsforschung

Internconnect hilft bei der Wohnungssuche in Indien

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Mit Internconnect steht dir eine Anwendung auf Facebook zur Verfügung, mit der du andere Praktikanten in der selben Stadt oder sogar im gleichen Unternehmen suchen kannst. Manche Dinge sind einfach leichter, wenn man sie nicht allein machen muss. Zum Beispiel eine Wohnung zu finden. Das mag in Deutschland allein ja gut funktionieren… aber in Indien? In einer Stadt wie Mumbai, in der über 12 Millionen Menschen leben, wo du niemanden kennst, geschweige denn weißt, wie die Wohnungssuche in Indien funktioniert? Schwierig. Mit Internconnect kannst dir ein Netzwerk aufbauen mit anderen zukünftigen Praktikanten und vielleicht späteren Freunden.

Praktikum und Studium in Indien mit „A New Passage to India“

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@Gerd Altmann/ pixelio.de

Die DAAD-Initiative „A New Passage to India“ soll deutschen Studenten, Hochschullehrern und Hochschulen die Möglichkeit bieten Indien kennenzulernen und indienkompetent zu werden. Dabei werden neben Auslandssemestern auch mehrmonatige Praktika gefördert. Praktika in einem deutsch-indischen Unternehmen für bis zu 6 Monaten gefördert.

In welcher Höhe der Aufenthalt gefördert wird, hängt immer grundlegend vom Land ab und wird dann auf die Hochschulen verteilt. Eine  Gesamtübersicht der Stipendiatenraten findest du hierHier gilt wieder: Wer kommt zuerst, malt zuerst. Je mehr Studierende sich für diese Initiative bewerben, desto mehr schrumpfen die Fördergelder für den einzelnen Studenten. Bewirbt man sich aber rechtzeitig auf die Förderung, hat man zumindest schon mal eine Chance überhaupt mit gefördert zu werden. Das sollte dann mindestens ein Semester vor dem geplanten Studium in Indien geschehen.

Schutz vor Malaria

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In Indien ist das Risiko sich mit Malaria anzustecken vor allem im tropischen Süden hoch. In den Vorgebirgen des Himalayas und im Himalaya selbst sowie in den Großstädten ist das Risiko dagegen gering.

Träger von Malaria sind vor allem Mücken. Stechen sie einen Menschen übertragen sie die Erreger. Diese nisten sich in den roten Blutkörperchen ein, vermehren sich dort und zerstören die roten Blutkörperchen, je nach Art des Erregers, entweder schneller oder langsamer. Zu Beginn könnte man die Krankheit mit einer Grippe verwechseln. Malaria Symptome ähneln denen einer Grippe – Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall bis hin zu Bewusstlosigkeit und Nierenversagen. Bei der Vermutung mit Malaria angesteckt worden zu sein, muss man umgehend ein Krankenhaus aufsuchen. Wird Malaria zu spät oder nicht behandelt, kann sie oft zum Tod führen. Besonders Europäer, de mit diesen Erregern bis zu einer Indienreise noch nicht in Kontakt gekommen sind und nicht teilimmun sind, sind gefährdet. Ein besonders hohes Risiko besteht auch für Kinder, Senioren, gesundheitlich Vorbelastete und Schwangere an Malaria zu sterben. Die Mücken sind zwar den ganzen Tag aktiv, die Dämmerung mögen sie allerdings am liebsten.

@Frank Hollenbach/ pixelio.de
  • Schutzmaßnahmen durch Verhalten

Mückensprays, wie sie in Deutschland oft zur Mückenabwehr verwendet werden, können zwar helfen, sind aber in keinem Fall als tatsächliche Präventionsmaßnahme zu betrachten. Wichtiger ist die Haut durch Kleidung vor Mücken zu schützen. Sie sollte so viel Haut wie möglich bedecken und hell sein, da viele Mückenarten besonders von dunklen Farben angezogen werden. Unbedingt sollten Socken getragen werden, da Mücken auf die menschlichen Ausdünstungen ganz gierig sind.

Moskitonetze sind absolut empfehlenswert. Am besten sind jene, die außerdem mit einem Insektizid wie Permethrin behandelt sind. Das Netz wird so über das Bett oder das Zelt gehängt, dass keine Schlupflöcher für die Mücken offen bleiben. Man kann das Netz zum Beispiel unter der Matratze fixieren. Insektizide sind nur in Räumen sinnvoll. Sie sind leider recht giftig, weshalb der ausgesprühte Raum für mindestens 20 Minuten nicht betreten werden sollte. Besonders die Wände müssen behandelt werden, da sich die Tiere dort gerne anhängen und einfach abwarten.

Die Stechmücken lieben unsere Ausdünstungen. Sie ziehen sie magisch an. Deshalb wird häufig geraten, sich mehrmals täglich zu waschen, um den Mücken-Lockstoff wieder loszubekommen. Außerdem sollte man kein Parfum verwenden, das würde uns nur noch unwiderstehlicher machen.

  • Schutzmaßnahmen durch präventive Medikamente

Einige Wochen vor der Indienreise verabreicht der Tropenarzt Medikamente, die die Gefahr an Malaria zu erkranken, verringern können. Diese müssen absolut regelmäßig während des gesamten Aufenthalts und für eine bestimmte Zeit nach der Indienreise eingenommen werden. Teilweise sind das die gleichen Medikamente, die bei der tatsächlichen Erkrankung mit Malaria angewendet werden, nur geringer dosiert.

Zum Thema Gesundheit gibt es diese Empfehlungen:

Malaria    KulturSchock Indien    Das Antikrebs-Buch: Was uns schützt: Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln    Kräuter & Gewürze als Medizin: Gesund und schlank mit Vitalkräften aus der Apotheke der Natur. Krankheiten und Beschwerden auf natürliche Weise vorbeugen

Lass dir helfen! Deine Unterstützer beim Visum

Written by admin. Posted in Jobs Indien, Praktikum in Indien, Praktikum, Studium, Jobs, Studium Indien, Visum, Vorbereitung

@Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Um ein paar Euro zu sparen, habe ich vor einigen Jahren auf eigene Faust versucht mein Visum für Indien zu beantragen. Das ging ziemlich daneben. Damals wurde das Visa-System für Indien gerade umgestellt und die Business- und Employment Visa eingeführt. Da wusste keine Behörde, was die andere macht und zum Schluss hatte ich ein Visum, was gar nicht gültig war für meine Absichten in Indien. Ich möchte hier nicht zu sehr ausschweifen wie viele Nerven und Tränen mich die ganze Sache gekostet hat… Fakt ist jedenfalls, dass ich erst mehrere Monate später nach Indien fliegen konnte als erst geplant war.

Seitdem, und ich würde es nicht mehr anders machen, gebe ich die Beantragung vom Visum einfach an spezialisierte Dienstleister ab. Ich bin kein Bürokratiemensch. Wenn ihr das auch nicht seit, dann kann ich nur empfehlen, richtet euch an eine der zahlreichen guten Stellen, die den Kram für euch erledigen. Ein paar der vielen Dienstleister in dieser Sache, liste ich euch auf. Vielleicht erleichtern sie auch euch ein wenig die stressige Vorplanung. 🙂

Für mich war die Phase das Visum zu beantragen ein wirklich leidiges Kapitel, deshalb drück ich euch die Daumen, dass alles reibungslos klappt! Ganz wichtig: Beantragt das Visum mindestens ein halbes Jahr bevor ihr fliegen wollt, oder noch eher.
Liebste Grüße von Lili


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